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Familie und Beruf
Freitag, 28.12.2012Für einen familienfreundlichen Donnersbergkreis
Obwohl sich die meisten jungen Menschen Kinder wünschen, ist die Geburtenrate in Rheinland-Pfalz europaweit eine der niedrigsten - u.a. weil Familien mit mehreren Kindern einem überdurchschnittlich hohem Armutsrisiko ausgesetzt sind.
Die Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern müssen verbessert werden, um finanzielle Spielräume für Familien zu schaffen.
Der Arbeitskreis Familie und Beruf hat sich zum Ziel gesetzt, hierfür die Weichen zu stellen. Vorhandene Betreuungsangebote müssen verbessert und flexibilisiert, aber auch besser in der Öffentlichkeit - auch bei den ortsansässigen Unternehmen - bekannt gemacht werden. Wichtig ist auch der Dialog mit Unternehmen, um eine familienbewusste Arbeitswelt zu schaffen, die jungen Müttern die Rückkehr ins Berufsleben ermöglicht.
Familien fühlen sich im Donnersbergkreis besonders wohl
...Das kann man aus den Ergebnissen einer aktuellen Studie wohl schließen.
Fakt ist: Der Donnersbergkreis sticht bei den besonderen Angeboten und Leistungen des Kreises für Familien und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im bundesweiten Vergleich besonders heraus!
Das hat die unabhängige Wirtschaftsforschungs- und Strategieberatungsgesellschaft Prognos AG in einer Studie zur Familienfreundlichkeit der 402 Landkreise und kreisfreien Städte festgestellt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in der Broschüre „Familienatlas 2012 – Regionale Chancen im demografischen Wandel sichern“.
Hier wird auf Grundlage von 34 Indikatoren die Attraktivität der Lebensbedingungen für Familien in den 402 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland verglichen. Der Familienatlas 2012 beurteilt die Attraktivität von Regionen für Familien in zwei Dimensionen: Zum einen wird erfasst, was Deutschlands Städte und Regionen Familien in den Handlungsfeldern Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wohnen, Bildung sowie Angebote und Organisation der regionalen Familienpolitik bieten. Zum anderen werden getrennt davon der regionale Arbeitsmarkt und demografische Indikatoren als Rahmenbedingungen erhoben.
Im „Handlungsfeld I: Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ hat der Donnersbergkreis überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. So ist beispielsweise die Betreuungsquote unter dreijähriger Kinder und der Ausbau der Ganztagsbetreuungsplätze für Kindergartenkinder besonders positiv aufgefallen.
Im gesamten „Handlungsfeld IV: Angebote und Organisation der regionalen Familienpolitik“ hat der Donnersbergkreis einen hervorragenden 43. Platz von 402 erreicht, im Feld „Besondere Angebote und Leistungen für Familien“ gar den umwerfenden ersten Platz im Ranking!
Dies soll uns ein Ansporn sein, den eingeschlagenen und richtigen Weg weiter zu verfolgen.


Hier finden Sie eine Übersicht über die Betreuungsangebote im Donnersbergkreis.
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